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Frankfurt am Main

Das sind die besten Gründer Frankfurts

Funkchips für Rettungswagen, Cannabis als Medikament, ein denkmalgeschütztes Gasthaus – die diesjährigen Finalisten des mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Gründerpreises zeigen, dass es in der wachsenden Start-up-Szene der Stadt weit mehr gibt als Finanztechnologie.

3. Platz Cansativa

Zwei Brüder geben Gras

Die vergangenen Wochen vergingen für Benedikt und Jakob Sons vermutlich wie im Rausch. Vor anderthalb Jahren haben die heute 28 und 30 Jahre alten Brüder ihr Start-up für den legalen Cannabis-Handel gegründet. In diesem Februar ist ein amerikanischer Investmentfonds bei ihnen mit acht Millionen Euro eingestiegen. Vor drei Wochen erhielten sie als erstes europäisches Unternehmen die Lizenz, medizinisches Cannabis aus Lateinamerika zu importieren. Im Herbst wollen sie in Mörfelden ein großes Lager mit Vertriebsbüros und Produktionsfläche eröffnen. Und gestern wurden sie Dritter beim Frankfurter Gründerpreis und erhielten damit 7500 Euro Preisgeld.