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Frankfurt am Main

Cansativa erhält Herstellungs- und Einfuhrerlaubnis sowie GMP-Zertifizierung für Medizinalcannabis und stärkt damit die Versorgungssicherheit im deutschen Markt

Die Cansativa GmbH verfügt, nach erfolgreichen Inspektionen durch die Landesbehörde, nun für beide Betriebsstätten in Deutschland jeweils über die Herstellungs- und Einfuhrerlaubnis für Medizinalcannabis. Damit ist Cansativa im Medizinalcannabis-Markt das einzige pharmazeutische Unternehmen, das als Importeur und Großhändler mehr als eine GMP-zertifizierte Betriebsstätte unterhält.

Das Frankfurter Unternehmen Cansativa erhält nach erfolgreichen GMP-Abnahmeinspektionen im Rahmen des Arzneimittelgesetzes die Herstellungs- und Einfuhrerlaubnis für Medizinalcannabis. Dies ermöglicht die Einfuhr und Vermarktung von Medizinalcannabis-Produkten aus aller Welt über die beiden Betriebsstätten des Unternehmens mit Sitz in Frankfurt am Main. Das pharmazeutische Unternehmen wird weitere Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette somit zukünftig inhouse, sprich aus den eigenen Betriebsstätten, steuern können. Durch diesen Meilenstein erweitert sich das Portfolio an Lieferanten um Unternehmen aus Nicht-EU-Ländern. Cansativa arbeitet schon heute eng mit vertrauensvollen Partnern aus dem Ausland zusammen, um möglichst vielen schwerkranken Patienten eine Behandlung mit Medizinalcannabis zu ermöglichen. Anstatt auf einzelne wenige Hersteller zurückzugreifen, stärkt Cansativa von nun an mit diesem breiten Global-Sourcing-Ansatz die Versorgungssicherheit und trägt langfristig erheblich zur Professionalisierung des noch jungen deutschen Medizinalcannabis-Marktes bei.

Benedikt Sons, Co-Geschäftsführer und Co-Gründer von Cansativa, betont:

„Single-Sourcing, also das Beziehen von Medizinalcannabis aus nur einer Quelle, ist für uns kein nachhaltiges Modell. Die Erteilung der Herstellungs- und Einfuhrerlaubnis ist ein wichtiger Schritt in Richtung Versorgungssicherheit. So ist es uns mit der Herstellungserlaubnis nun möglich, neben Importen aus weltweiten Quellen, die Produkte auch aus unseren eigenen Betriebsstätten in den Verkehr zu bringen.“

Hinzu kommt die breite Aufstellung des Unternehmens. Cansativa ist das einzige Unternehmen im deutschen Medizinalcannabis-Markt, das sowohl als Importeur und Großhändler tätig ist und gleichzeitig zwei eigene GMP-Betriebsstätten unterhält.

„Umgangssprachlich wird oftmals davon gesprochen, dass es zahlreiche sog. Importeure in Deutschland gibt. Das ist unpräzise, wenn nicht sogar falsch. Arzneimittelrechtlich ist eindeutig, dass eine Einfuhr im eigentlichen Sinne immer eine Chargenfreigabe durch einen GMP-zertifizierten inländischen Hersteller voraussetzt. In unserem Marktsegment gibt es neben Cansativa nur sehr wenige Unternehmen, die diese Anforderungen erfüllen können. Anders als die meisten unserer Konkurrenten bewegen wir uns damit nicht mehr bloß im Bereich Handel, sondern Herstellung. Dieser Meilenstein erlaubt uns den Aufstieg vom Großhändler zum pharmazeutischen Unternehmen“, meint Jakob Sons, Co-Geschäftsführer und Co-Gründer von Cansativa.

Cansativa gilt somit als Vorreiter der Branche und arbeitet kontinuierlich daran, Therapien mit cannabishaltigen Medikamenten weiter zu verbessern. Daneben bietet das Unternehmen hochprofessionelle, integrierte Inhouse-Lösungen bei allen relevanten Fragen in Bezug auf Medizinalcannabis und eröffnet damit auch Markteinsteigern den Zugang zum Medizinalcannabis-Markt.

 

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